2. Versuch einer Einordnung

2.1. Angehörige des Nährstandes

In der vormodernen Zeit gab es eine ständische Aufteilung in Klerus (Lehrstand), Adel (Wehrstand) und Bürger und Bauern (Arbeits- bzw. Nährstand). (1) Unsere Vorfahren lebten auf dem Land und gehörten dem «Nährstand» oder «Bauernstand» an; auch wenn einzelne von ihnen Handwerker, Wirte, oder Pulvermüller waren.

Es gab im Spätmittelalter eine strikte Arbeitsteilung zwischen der Stadt mit Handwerk, Gewerbe und Handel und dem Land, wo Urproduktion betrieben wurde. Die Aufgabe der Landbewohner war es, die Städte mit Getreide und andern Lebensmitteln zu versorgen. Der Markt in der Stadt und in einzelnen Dörfern, wie Langnau und in Kleinstädten wie Burgdorf und Huttwil war eine Umschlagstätte der Güter. «Auf dem Markt setzte der Landmann seine Erzeugnisse ab, um mit dem Erlös seinen Bedarf an Geräten und Kleidung zu decken. Der vorwiegend auf die Bedürfnisse des städtischen Konsumenten ausgerichtete Markt war gesetzlich bis in alle Einzelheiten geregelt. Bestimmungen über Preis und Qualität der Waren, über Waagegebühren und Zölle machten den Hauptinhalt jeder geschriebenen Stadtverfassung aus.» (2) Da die Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land im Prinzip bis zum Untergang der alten Republik Bern 1798 bestand, zähle ich die Vorfahren, die Landhandwerker und Gewerbetreibende waren, nicht zum «Bürgertum», wie das bei ihren städtischen Kollegen der Fall gewesen wäre. In der Stadt hatte sich ein vierter Stand herausgebildet, der aus vermögenden Kaufleuten und zünftigen Handwerkern bestand. Ich sehe die Vorfahren, die ein Handwerk oder ein Gewerbe auf dem Land betrieben eher als Dienstleister für den Bauernstand.

In den verschiedenen Kapiteln habe ich aufgezeigt, dass es auch in den Dörfern eine soziale Hierarchie gab.

Auf die soziale Stellung der Vorfahren in ihren Dörfern gehe ich in den Kapiteln «Mittelschicht» und «Soziale Mobilität» näher ein.

2.2. Politische Untertanen der Städte

Die Vorfahren aus 7 Dörfern waren als Landbewohner bis Ende 18. Jahrhundert Untertanen der Städte. 6 Familien waren Untertanen des Stadtstaates Bern. Es sind dies: Mühlemann (Bönigen BE); Rentsch (Trub BE); Schenk (Signau BE); Jaussi (Wattenwil BE); Mühlethaler (Bollodingen BE). Wehrli (Küttigen AG) gehörten zum Aargauischen Untertanengebiet von Bern. Die Vorfahren Schlumpf (Mönchaltorf ZH) waren Untertanen der Stadt Zürich. Das Untertanenverhältnis war ähnlich; die Lebensumstände im Zürcher Oberland unterschieden sich zum Teil jedoch durch die «Proto-Industriealiserung» von denjenigen im Agrarstaate Bern. Im Zürcher Oberland war das Verlagssystem auf dem Gebiet der Textilherstellung, vor allem Spinnen und Weben, verbreitet. (3) Bei der Familie Senn (Gansingen AG) waren die Verhältnisse etwas anders. Gansingen und das Fricktal gehörten bis Ende 18. Jahrhundert zum österreichischen Kaiserreich. Da das Machtzentrum in Wien sehr weit weg lag, genossen die Gansinger gewisse Freiheiten. Dafür übte die katholische Kirche in dieser Gegend Macht aus.

Die Angehörigen der 6 «Berner» Familien wurden von der Stadt Bern aus, dem grössten Stadtstaat nördlich der Alpen, regiert. Die gnädigen Herren sorgten «väterlich» für ihre Untertanen; sie liessen ihnen aber keine oder wenig Freiheiten. Die Repräsentanten der Staatsmacht auf dem Land waren die Landvögte. Sie stammten aus Patrizierfamilien und waren Mitglieder des Rats der Zweihundert. Sie residierten in Landvogteischlössern, die sowohl als Amtssitz als auch als Residenz dienten. Mit Hilfe von örtlichen Verwaltungsbeamten, (z.B. dem Landesstatthalter Ulrich Mühlemann von Bönigen) regierten sie. Die Landvögte hatten den Vorsitz im Landgericht und mussten den Zehnten (Geld- und Korneinkünfte) in ihren Vogteien einziehen. Sie organisierten militärische Auszüge und kümmerten sich um den baulichen Unterhalt von Landvogteischlössern, Kornspeichern, Brücken und Strassen etc. (4). Die Untertanen hatten wenig Mitspracherechte und kaum unternehmerische Freiheiten. An und für sich waren die Abgaben für den Staat (Zehnten) für die Bauern nicht sehr hoch. «Die alte Stadtrepublik Bern war ein schlanker und schuldenfreier Staat. Alimentiert wurde der Berner Staatshaushalt durch schier unerschöpfliche Einnahmen: Die Bauern lieferten dem Staat Zehnten in Form von Korn und Wein ab. Binnenzölle und der monopolisierte Salzhandel kamen exklusiv dem Staat zugute. Auch an Berns wichtigstem Exportgut, Söldnern in ausländischen Kriegsdiensten verdiente der Staat mit.» (5) Es gab Landvögte, die das Volk schikanierten und finanziell auspressten. Geldgierige Vögte, wie z.B. Samuel Tribolet auf Schloss Trachselwald und Hans Rudolf Zehnder auf Schloss Signau drangsalieren im 17. Jahrhundert ihre Untertanen im Emmental mit willkürlichen Bussen. «Bussenwürdig ist vieles: eine kleine Schlägerei in der Pintenschenke, auch wenn sich die Kampfhähne wieder aussöhnen… Oder das Schimpfen wird bestraft, je nach Gutdünken des Vogts. Und das falsche Holzen, das Kegeln, das Schwingen, das Rauchen, verpasste Predigtbesuche und manches mehr… Nach dem Eid der Amtleute müssten die Vögte die Bussengelder von über drei Pfund dem Staat abliefern. Aber es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Vögte einen Teil der Strafgelder in den eigenen Säckel fliessen lassen.» (6) Nach dem verlorenen Bauernkrieg 1653 blieb die Kluft im Bernbiet zwischen der ländlichen Bevölkerung und der städtischen Obrigkeit bis zum Untergang der Alten Eidgenossenschaft 1798 bestehen. Nach der Niederlage Berns bei Fraubrunnen und im Grauholz gegen die Franzosen plünderten Emmentaler Truppen die Landvogteischlösser Trachselwald und Signau. Auch die Zürcher Landbevölkerung begrüsste den Sturz der alten Ordnung. Sie ignorierten weitgehend die Truppenaufgebote zur Abwehr des Franzoseneinfalls.

Neben dem äusseren Zwang wurden die Landbewohner durch die kirchliche Lehre indoktriniert. Sie sollten «Gehorsam gegen die von Gott gegebene Obrigkeit» entwickeln. (7) Seit der Reformation hatte der Staat durch die Übernahme der Kirchenhoheit in der Armenpflege, der Schule und der Sittenzucht die Macht, viel stärker in den Alltag der Untertanen einzugreifen, als dies früher der Fall gewesen war. Während die Landvögte das Land verwalteten, waren es die Pfarrer, welche im Auftrag der Obrigkeit die Sittenzucht einforderten. Der Staat erliess Vorschriften, genannt Sittenmandate, welche den sittlichen Bereich und das tägliche Leben zu regeln versuchten. Es gab Verbote des Gotteslästerns, Fluchens, Schwörens, des Meineids, von Schmähreden und Schmähschriften, Erlasse gegen den Aberglauben, die Pflicht zum Predigtbesuch, Arbeitsverbote am Sonntag, Kleidervorschriften etc. Alles, was Spass machte, wurde verboten: Aufwändige Taufen, Hochzeiten, Leichenmähler, Essens- und Trinkgelage, lange Wirtshausbesuche, Alkoholkonsum, Badefahrten, teure Kleidung etc. Ausgelassener und zu häufiger Tanz, sowie manche Glücksspiele galten als unmoralisch. Das Treiben an Kirchweihen und Märkten, das Fahrende und Dirnen anzog, wurde beschnitten. (8) Die Landbewohner sollten ein christliches Leben in Zucht und Ehrbarkeit führen. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Sittenmandate und bei Ehestreitigkeiten mussten die Menschen vor dem Chorgericht erscheinen. Verstösse gegen die sittliche Ordnung wurden meistens mit Bussen geahndet. Trotz allen Bemühungen gelang es der Obrigkeit jedoch nicht, die Lebensfreude der ländlichen Bevölkerung zu unterdrücken, wie die vielen Anzeigen bei den Chorgerichten zeigen. «Es zeigte sich hier, wie bei andern «Volkslastern»: im Widerstreit zwischen Regierung und Untertanen setzte sich schliesslich der Volkswille durch»: z.B. bei den Hochzeitsgesellschaften beim Aufspielen der Spielleute zum Tanz; bei der Grösse der Hochzeitsgesellschaft; beim Schiessen und Kettenspannen etc.(9)

2.3. Veränderungen im 19. Jahrhundert

Im 19. und 20. Jahrhundert gab es einschneidende politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen, die das Leben der Vorfahren beeinflusst haben.

2.3.1. Politische Veränderungen

Politisch hat sich nach dem Sturz des «Ancien Régimes» für die Landbewohner von Bern und Zürich vorläufig nicht viel verändert. Nach 1815 wurden in der Restauration die überlieferten Herrschafts- und Untertanenverhältnisse weitgehend wieder eingeführt. (10). Die Familien Wehrli (Küttigen) und Senn (Gansingen) gehörten zum 1803 neu geschaffenen Kanton Aargau. «Seine Repräsentativverfassung war von etwas modernerem Zuschnitt.» (11) In der Zeit zwischen 1830 und 1848, in der sogenannten «Regenerationszeit» (Erneuerung), gewannen die liberalen Kräfte in vielen Kantonen die Oberhand, so auch in Bern und in Zürich. Ihre zentralen Forderungen waren Volkssouveränität, Aufhebung der Pressezensur; Trennung von Kirche und Staat, repräsentative Demokratie, Freiheit des Individuums und Rechtsgleichheit. (12) In den Jahren 1830/31 führten Bern, Zürich Aargau und andere Kantone neue kantonale Verfassungen ein. Sie bedeuteten das endgültige Ende der städtischen Vorherrschaft über das Land. Alle Bodenzinsen, Zehnten und ähnliche Abgaben wurden abgelöst. Dafür erhob der Staat nun eine direkte Steuer auf Einkommen und Vermögen.(13) Die Auswirkungen auf das Leben der einfachen Bevölkerung, also auch auf die Vorfahren waren positiv: Sie waren nun gleichberechtigte Kantonseinwohner; die Gewaltenteilung brachte ihnen mehr Rechtssicherheit; durch das repräsentativ gewählte Parlament wurden ihre Interessen besser vertreten. Sie konnten auch von den neuen Freiheiten profitieren, z.B. von der Vereins-und Versammlungsfreiheit und von der Handels-und Gewerbefreiheit. Die liberalen Regierungen förderten das Bildungswesen, etwa durch die obligatorische Volksschule, die Errichtung von Lehrerseminaren und der Gründung von Universitäten: Zürich 1833, Bern 1834. Diese Schulreformen wurden vermutlich nicht von allen Landbewohnern begrüsst. Es gab von vielen kirchentreuen Reformierten und Katholiken Widerstand. Sie befürchteten, dass Rationalismus und Materialismus die christliche Offenbarung verdrängen würden. (14) Wie hat wohl Felix Schlumpf, der als Landschullehrer von Dürnten 1867 vorzeitig abgesetzt wurde, auf diese Reformen reagiert?

Mit der Einführung der Bundesverfassung von 1848 bekamen die Männer das allgemeine Stimm- und Wahlrecht, sofern sie Christen und nicht armengenössig waren. Auch die Niederlassungs- und Kultusfreiheit galten vorerst nur für Christen. Juden wurde die Niederlassung erst 1866, die freie Religionsausübung erst 1874 gewährt. (15) Das Frauenstimmrecht wurde erst 1972 eingeführt. 1874 wurde eine neue Bundesverfassung angenommen. Die Demokratie und der Wohlfahrtsstaat wurden ausgebaut. Dies war der Anfang der modernen schweizerischen Demokratie. (16)

Unsere Vorfahren haben von der politischen Demokratiebewegung und vom wirtschaftlichen Liberalismus im 19. Jahrhundert profitiert. Zum einen von der liberalen Wirtschaft, die ihnen Wohlstand brachte; zum andern von den zahlreichen demokratischen Partizipationsmöglichkeiten, die ihnen (vorerst nur den Männern) eine Teilhabe am politischen Geschehen und Einfluss auf ihr Umfeld ermöglichten. Das zivile Engagement der Menschen wurde dadurch gefördert, siehe z.B. Jaussi Kp. 18. Diese liberale Staatsgründung in der Schweiz war in Europa einzigartig: Während 1848 die liberalen Revolutionen überall sonst scheiterten, blieb die Schweiz, die einzige Republik in Europa. Die moderne Schweiz hatte keine absolutistische und zentralistische Tradition; sie entwickelte sich «von unten». (17) Es gab zwei Richtungen in der Schweiz: der wirtschaftsliberale Flügel um Alfred Escher und die demokratische Bewegung z.B. vertreten vom Berner Bauernsohn und späteren Verleger und Bundesrat Jakob Stämpfli. Die Liberalen zogen eine repräsentative nach Majorzwahlsystem funktionierende Regierungsform vor. Stämpfli und seine demokratische Bewegung wollten die Volksrechte ausdehnen und z.B. das Gesetzesreferendum und die Volksinitiative einführen. (18) Der Gegensatz zwischen Liberalen und Demokraten zeigte sich auch beim Eisenbahnbau.»Stämpfli betrachtete die Verkehrs – und Infrastrukturpolitik als Aufgabe der öffentlichen Hand und engagierte sich – in klarer Opposition zum wirtschaftsliberalen Flügel um Alfred Escher – für den staatlichen Eisenbahnbau.» (19)

Die Vorfahren, die der ländlichen Bevölkerung angehörten, unterstützten die demokratische Bewegung. Soweit mir bekannt ist, waren sie aktive Staatsbürger, die von ihrem Stimm- und Wahlrecht rege Gebrauch gemacht haben. Trotz z.T. patriarchalischen Vorstellungen waren die männlichen Vorfahren für die Mädchen-und Frauenbildung und traten für das Frauenstimmrecht ein. Die Begründung für das Frauenstimmrecht lautete: «Es ist nicht gerecht, dass ein dummer Mann abstimmen und wählen darf, aber eine gescheite, gebildete Frau nicht.»

2.3.2. Wirtschaftliche Veränderungen

In wirtschaftlicher Hinsicht kam es im 19. Jahrhundert auch zu grossen Umwälzungen. Die Schweiz wurde industrialisiert. «Ab 1820 begann man mit der industriellen Verarbeitung von Baumwolle, Seide und Wolle. Überall entstanden Spinnereien und Fabriken.» Auch andere Industriezweige entstanden, z.B. 1834 Sulzer: Eisengiesserei, später Schiffsdieselmotoren und Lokomotiven in Winterthur. 1886 wurde in Basel die Grundlage zur Pharmaindustrie von Sandoz (heute Novartis) gelegt. (20)

Unsere Vorfahren arbeiteten nicht in Fabriken. Mit Ausnahme der Familie Schlumpf aus dem Kanton Zürich, die seit 1859 in Pfungen in der Nähe von Winterthur lebte, wohnten sie auch nicht in typischen Industriegebieten. Die Schlumpf-Männer in Mönchaltorf und Pfungen waren nicht Fabrikarbeiter sondern: Metzger, Landschullehrer (Dürnten), Schuster (Pfungen) und Securitaswächter (Thun). Es ist möglich, dass der Schuster Schlumpf in Pfungen und der Bäcker Ulrich Schenk in Oberburg-Schachen bei Burgdorf, wo sich Industrie angesiedelt hatte, indirekt von den Industriearbeitern profitiert haben. Diese verfügten jetzt über Bargeld und konnten sich, bzw. mussten Waren, z.B. Schuhe oder Brot kaufen.

Die Vorfahren waren im 19. Jahrhundert nach wie vor vorwiegend in der Urproduktion beschäftigt (1. Sektor). Einige arbeiteten als Handwerker und Gewerbetreibende (2. Sektor) zunehmend waren sie im Dienstleistungsbereich (3. Sektor) beschäftigt. Dies entspricht auch dem Trend in der Schweiz: Um 1850 sind noch ca. 60% der arbeitenden Bevölkerung in der Urproduktion tätig, um 1900 ca. 30%, 1950 20% und 2000 unter 10%. Umgekehrt verlief die Entwicklung im 3. Sektor: Dort nahm zwischen 1800 und 2006 die Zahl der Beschäftigten von 10% zu auf ca. 75% zu. (21)

In der Generation unserer Urgrosseltern (2.Hälfte 19. – 1. Hälfte 20. Jahrhundert) sah die Verteilung wie folgt aus:
Senn: Bauern (1. Sektor); 2. Wehrli: Bauern (1.Sektor); 3. Mühlemann: Kleinbauer und Fuhrmann (1.u.3.Sektor); 4. Schlumpf: Kutscher, Nachtwächter und Securitasmitarbeiter (3.Sektor); 5. Rentsch: Bauern (1.Sektor); 6. Mühlethaler: Wirt (3.Sektor); 7. Schenk: Schmied (2.Sektor); 8. Jaussi: Sager (2.Sektor). In der Generation unserer Grosseltern (Ende 19. und 20. Jahrhundert) war nur noch eine Familie im primären Sektor tätig, die andern waren im tertiären Sektor beschäftigt:
Senn/Wehrli: Kaufmann/ Mithilfe auf dem Bauernhof, später Hausfrau; 2. Mühlemann/Schlumpf: Polizist/ Servicefachangestellte, später Mithilfe bei der Betreuung der Gefangenen; 3. Rentsch/Mühlethaler: Bauern; 4. Schenk/Jaussi: Coiffeur/ Telefonistin, später Geschäftsfrau. In der Generation unserer Eltern waren alle im Dienstleistungsbereich tätig. 1. Senn/Mühlemann: KV, eidg, Beamter/ KV, später Hausfrau. 2. Rentsch/Schenk: Lehrer/Lehrerin, Hausfrau.

Wie im Kapitel «Rentsch» beschrieben, kam es auch in der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert zu grossen Veränderungen: Es gab neue Anbaumethoden und infolge von technischen Arbeitsgeräten und verbesserten Düngermethoden stiegen die Ernte-Erträge. Die Bauern waren neu dem freien Markt ausgesetzt. Angebot und Nachfrage bestimmten die Preise für Getreide und andere Nahrungsmittel. (22)

Es entstanden auch neue Wirtschaftszweige, z.B. der Tourismus, der sich seit Ende des 19. Jahrhunderts und vor allem anfangs 20. Jahrhundert rasant entwickelt hatte. Vorfahren, wie Mühlemann (Bönigen) und Schenk – Jaussi (Adelboden, früher Kandersteg) profitierten vom Aufkommen des Tourismus.

Im Vergleich zu früheren Generationen lebten die Vorfahren im 20. Jahrhundert in grösseren Dörfern, bzw. in einem Fall sogar in der Stadt.
Die Wohnorte der Grosseltern-Paare waren: 1. Senn-Wehrli in der Stadt Bern; 2. Mühlemann-Schlumpf in verschiedenen Dörfern u.a. Lyss, Wimmis, Langnau; 3. Rentsch-Mühlethaler in der Nähe vom Landstädtchen Huttwil; 4. Schenk-Jaussi in Adelboden, später in Thun und Köniz.

Unsere Eltern lebten in der Agglomeration Bern, beide in der Gemeinde Köniz.

2.4. Wichtige Ereignisse im 20. Jahrhundert

2.4.1. Zwei Weltkriege

Die zwei Weltkriege haben das Leben unserer Grosseltern und Eltern stark geprägt. Die Männer waren oft lange im Militärdienst. Eugen Senn z.B. hat während dem Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) über zwei Jahre Dienst geleistet. Zuhause und im Berufsleben fehlten die Männer. Da mussten die Frauen einspringen. Während dem Ersten Weltkrieg musste Marie Rentsch-Mühlethaler als Bäuerin schauen, wie sie während der kriegsbedingten Abwesenheit ihres Mannes den Bauernhof weiterführen konnte. Zudem hatte sie noch für fünf jüngere Kinder zu sorgen.

2.4.2. Krisen

Eine schlimme Wirtschaftskrise begann mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. «Zu diesem Zeitpunkt blickte die Schweiz auf rund 70 Jahre fast ununterbrochenes Wirtschaftswachstums zurück, in denen ein Eisenbahnnetz entstand und die Industriealisierung der Schweiz erfolgte. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs fand die Periode der wachsenden Prosperität ein abruptes Ende.»(23) Diese Krise hat die Familie Friedrich Schenk und Martha Jaussi in Adelboden hautnahe miterlebt, als von einem Tag auf den andern die ausländischen Touristen ausblieben und die Existenz ihres neu eröffneten Coiffeurgeschäfts bedroht war. Der Konsumentenpreisindex stieg von 100 im Jahre 1914 auf 229 im Jahre 1918. Das heisst z.B., dass im Jahre 1914 1 kg Brot: 37 Rp kostete und im Jahre 1918 74 Rp. was einem Anstieg von 100% entsprach. Noch schlimmer war es bei den Eiern. Für 12 Eier bezahlte man 1914 1.32 Fr. und 1918 6.84 Fr, ein Anstieg von 418%. (24) Vor allem die städtische Bevölkerung, wie z.B. die Familie Senn in Bern hat unter diesem Preisanstieg gelitten. Die Reallöhne fielen um 25% bis 30%, «Hinzu kam die mehr schlecht als recht administrierte Kriegswirtschaft, im Rahmen derer Grundnahrungsmittel rationiert wurden. Die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung gipfelte im November 1918 in einem landesweiten Generalstreik.» (25) Von den hohen Lebensmittelpreisen konnten z.T. die Bauern profitieren. Marie Rentsch-Mühlethaler bekam während dem Ersten Weltkrieg für 1 Ei 50 Rp. Mit den Einnahmen aus dem Eierverkauf konnte sie das Schulgeld ihrer fünf Kinder bezahlen.

Nach Jahren der relativen Prosperität wurde die Schweiz 1931 von einer weiteren grossen Krise erfasst, der weltweiten Depression. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit stieg auf 4,5% an. Hier litt vor allem wieder die Familie Senn-Wehrli im städtischen Umfeld: Der Vater und Ernährer war gestorben, der ältere Sohn Karl Senn, der Kaufmann war, und seine Frau Luise waren arbeitslos. Es gab damals noch keine für alle obligatorische Arbeitslosenversicherung. «Während der Krise der 1930er Jahre förderte das zunehmende Risiko der Arbeitslosigkeit den Beitritt zu einer Arbeitslosenkasse. Innerhalb weniger Jahre stieg der Anteil der Versicherten von 16 Prozent auf 28 Prozent der aktiven Bevölkerung. Eine Mehrheit der Berufstätigen und vor allem die berufstätigen Frauen blieben jedoch weiterhin von der Versicherung ausgeschlossen.» (24) Die obligatorische Arbeitslosenversicherung wurde erst in der Krise der 1970er Jahre eingeführt. (25) Karl Senn war nicht versichert. Er und seine Frau haben sich wirtschaftlich über Wasser gehalten, indem sie Gaszähler abgelesen haben. Um Kosten zu sparen zogen sie in die Wohnung ihrer Mutter Bertha Senn-Wehrli am Mezenerweg in Bern. Diese Krisenjahre haben sich im kollektiven Gedächtnis der Vorfahren eingeprägt.

Der «Lehrer/Innenüberfluss» in den 1920er-Jahren hatte nicht direkt etwas mit der Wirtschaftskrise zu tun, sondern eher mit schlechter Planung der Ausbildung und einer geringen Anzahl von Pensionierungen von Lehrpersonen nach dem Ersten Weltkrieg. Ottilie Schenk fand als junge Lehrerin, wie viele ihrer Generation, lange keine feste Anstellung. Schliesslich kam sie an einer Sonderschule unter.

2.4.3. Hochkonjunktur

«Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Jahre des starken Breitenwachstums, in denen die Arbeitslosigkeit fast verschwand.» Wegen Arbeitskräfteknappheit wurden ausländische Arbeitskräfte angeworben. Der Ausländeranteil stieg von 1941 5,2% auf 17,2% 1970. (26) Die Löhne stiegen und die Menschen hatten mehr Geld, um sich Konsumgüter zu kaufen. Mittelständische Familien, wie die Familie Senn-Mühlemann konnten sich jetzt einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, einen Fernseher und ein Auto (VW Käfer, später Audi) anschaffen. Die Zentralheizung im Einfamilienhaus wurde von Kohle auf Oel umgerüstet und bot jetzt mehr Komfort. Die Familie konnte sich auch Ferien am Meer leisten. In dieser Zeit stiegen auch die Lehrerlöhne. Der «neue Wohlstand» zeigte sich in der Familie Rentsch-Schenk darin, dass der jüngste Sohn am Sonntag in das Milchgeschäft geschickt wurde, um in einem Krug geschlagene «Nidle» (Rahm) zu holen. Die Familie Rentsch-Schenk verbrachte Ferien in den Bergen, z.B. in Adelboden in einer Ferienwohnung.

2.5. Lebensorientierungen

Das Leben der Menschen in der alten Agrargesellschaft orientierte sich am Erntejahr mit seiner Abfolge von Aussaat, Ackerpflege und Ernte; dem Weidegang des Viehs, der Heuernte und den Schlachtungen und den kirchlichen Festtagen. Der Lebensrhythmus der Menschen wurde dadurch bestimmt: «Während die meisten Todesfälle im Winterhalbjahr auftraten, wenn die Versorgungslage kritisch war und viele Menschen an der Grippe erkrankten, richteten sich die Eheschliessungen nach der Arbeitsbelastung und den kirchlichen Verboten. Die meisten Konzeptionen fanden in den Monaten mit einer geringen Arbeitsbelastung statt. Die Versorgungslage war besonders im ersten Halbjahr kritisch, wenn in den meisten Haushalten die Vorräte der letzten Ernte zur Neige gingen. Schliesslich folgten auch die Getreidepreise dem Rhythmus der Ernten. Die Preise erreichten unmittelbar vor Erntebeginn ihren Höchststand.» (27) Natürlich gab es auch damals schon individuelle Unterschiede. Die selbstbewusste Hausinschrift von Ulrich Mühlemann und Anna Buri 1715: «Wer bauet an die Strassen, muss sich von manchem tadeln lassen. Muss Hasser las hassen und Nyder lan nyden. Was Gott eim gibt und gönnt, das wirt ihm dennoch bleiben.» deutet darauf hin, dass sich die Bewohner als selbstbestimmte, eigenständige Menschen wahrnahmen, die sich nur gegenüber Gott
verantwortlich fühlten.

Die Kirche und der christliche Glaube boten den Menschen einen Orientierungs-Rahmen. Naturereignisse wurden noch im 19. Jahrhundert als Strafe Gottes gedeutet. Für die einfachen Menschen war die Wetterkatastrophe nach dem Vulkanausbruch Tambora, die 1816 zu einer Hungersnot führte, eine Strafe Gottes. Sogar ein liberaler Politiker und Denker, wie Heinrich Zschokke, der am Aufbau des Kantons Aargau und an der Gründung der modernen Schweiz beteiligt war, schrieb über das Hungerjahr in seiner «Neujahrsbetrachtung» 1816: «Das Jahr 1816 wird durch seine Fehlernte den Menschen mehr Heil bringen als durch Überfluss. Sie lernen wieder, von Herzen zu beten und nicht auf Menschenhand zu vertrauen, sondern auf den, von dem alle gute Gabe kommt.» (28) Jeremias Gotthelf beginnt seine Erzählung «Die Wassernot im Emmental», welche die verheerenden Überschwemmungen im Emmental am 13. August 1837 schildert, mit folgenden Worten: «Das Jahr 1837 wird vielen Menschen unvergesslich bleiben, die nicht ihren Träumen oder ihren Sünden allein leben, die einen offenen Sinn haben für die Stimme Gottes, welche zu uns redet in Schnee und Sonne, bei heiterem Himmel und im Dunkel der Gewitternacht.» (29)

Vorfahren, wie z.B. die Familie Wehrli fanden auch gegen Ende des 19. Jahrhunderts Halt und Trost im christlichen Glauben. Meine Grossmutter, Bertha Wehrli und ihre Geschwister nahmen jeden Sonntag einen mehr-stündigen Weg hin und zurück in Kauf, um über den Benkenpass nach Kirchberg bei Küttigen in die protestantische Kinderlehre und zum Gottesdienst zu gehen. Auch in ihrem späteren schwierigen Leben als Witfrau bedeutete für Bertha Senn-Wehrli (1879 – 1961) der christliche Glaube ein sicheres Fundament.

Im Gefolge der Aufklärung bildeten sich ab Ende des 18. Jahrhunderts Strömungen wie Liberalismus (Freiheit des Individuums und des Gewissens), Rationalismus (Betonung der Vernunft und des Denkens), Individualismus (Individuum im Zentrum, Eigenverantwortlichkeit, Selbstkontrolle) heraus, die dazu führten, dass die Menschen in die «Mündigkeit» entlassen wurden. Das bedeutete, dass der Mensch nun für sein Geschick selbst verantwortlich war. Jeder musste für sich, oder mit andern zusammen versuchen, seinem Leben Sinn zu geben und seine Lebensbedingungen zu verbessern. Im Gemeinnützigen Verein Wattenwil, der 1866 gegründet wurde, versuchten Christian Jaussi, Schneidermeister und Friedrich Schenk, Schmied zusammen mit andern fortschrittlichen Männern sich der Förderung des Gemeinwohls zu widmen. Konkret bedeutete das, den Wohlstand zu fördern und die Armut zu bekämpfen, Entwicklung des Dorfes durch Innovationen, Reformen des Schul-, Armen- und Kirchenwesens. Der Verein hatte einen emanzipatorischen Anspruch. Er bemühte sich um berufliche und politische Bildung seiner Mitglieder, damit diese die neuen demokratischen Rechte ausüben konnten. (30) Der Leitspruch der Familie Mühlemann im 19. Jahrhundert lautete:»Tout bien ou rien.» Ich verstehe die Familiendevise als Aufruf zur Eigenverantwortung: «Mach es gut, oder lass es bleiben.»

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit waren die Ideale der Aufklärung. Sie gehörten auch zu den 5 Grundidealen der Freimaurerei. Dazu kamen noch Toleranz und Humanität. Hans Mühlemann (1897 – 1978) war eine Zeitlang Mitglied bei den Freimaurern. Es ist ein ethischer Bund freier Menschen (Männern) mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt. Durch die praktische Einübung im Alltag sollen die Ideale gelebt werden. Der Mensch, symbolisch gesprochen der raue Stein, soll durch die kontinuierliche Arbeit an sich selbst und mit der Mithilfe seiner Logenbrüdern, sich zu einem Baustein «des Tempels der Humanität» entwickeln. (31)

Hans Rentsch und viele angehende Lehrer wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Lehrerseminar Hofwil stark vom Theologen Prof. Eymann beeinflusst. Dieser ging nicht vom Menschen als armer Sünder aus, sondern vom Menschen als höchstes Wesen der Schöpfung, in dem ein geistiger, göttlicher Kern liege, den es gelte in der Erziehung der Kinder und der Selbsterziehung aufzuwecken. Dieser Glaube an die moralisch schöpferischen Fähigkeiten des Menschen war eine wichtige Grundlage für die pädagogische Tätigkeit von Hans Rentsch.

Der Mensch hat das Bedürfnis über sich hinaus nach einem Sinn zu streben. Viktor E. Frankl spricht im Zusammenhang mit der «Selbst-Transzendenz» von einem «Willen zum Sinn». (32) Simon Friedrich Schenk (1883 – 1927) konnte in seinem Beruf als Coiffeur, aber vor allem in seiner Malerei in der Freizeit seine künstlerische Neigung ausleben und Sinnerfüllung finden im Schöpferischen. Hans Rentsch (1908 – 2001) und Ottilie Rentsch-Schenk (1910 – 1981) fanden einen Lebenssinn in der Musik: Einerseits im Erleben, anderseits im schöpferischen Tun. Die Musik war für sie eine Kraftquelle. Hans Rentsch wollte mit seiner Chorarbeit mithelfen, eine neue befreiende Kultur aufzubauen, die zur Gesundung der Menschen nach dem Ersten Weltkrieg beitragen sollte. Eugen Senn (1913 – 1894) und Vreni Senn-Mühlemann (1922 – 2012) waren begeistert von den Bergen. Eugen Senn war Bergsteiger und machte Touren mit Kollegen vom SAC und vom AVB. Das Paar verbrachten seine Ferien und die Freizeit in den Bergen. Neben der Freude an der Erhabenheit der Berge, der Schönheit der Natur und der Heimatliebe, war da auch noch eine romantische Sehnsucht «zurück zur Natur» und zum einfachen Leben. Sie haben diese Sehnsucht im Hüttenerleben unter einfachsten Bedingungen ausgelebt.

Quellenangaben:

1 «Ständische Gesellschaft» verfasst von Loettz Francisca, 10.01.2013, Historisches Lexikon
2 Häusler Fritz «Die alten Dorfmärkte des Emmentals», S. 55
3 «Protoindustriealisierung» verfasst von Pfister Ulrich, 20.08,2013, Historisches Lexikon der Schweiz «Protoindusriealiserung», Wikipedia
4 «Landvögte und Tschachtlane – Stadt Bern», www.bern.ch/themen/stadt-recht-und-politik
5 «Die Alte Berner Republik war Europas Insel der Genügsamkeit», Teil I, von Bergen Stefan, Berner Zeitung, vom 28.02.2011
6 Hostettler Urs «Der Rebell vom Eggiwil», S. 88 u. 160 u. ff.
7 «Berns mächtige Zeit- das 16. und 17. Jahrhundert» Hg. Holenstein André, Schmidt Heinrich Richard, S. 15/16
8 «Sittenmandate», verfasst von Ziegler Peter, 19.12.2012, Historisches Lexikon der Schweiz
9 Rubi Christian «Hochzeit im Berner Land», S. 59 u. ff.
10 Dändliker/Bandle «Auszug aus der Schweizer Geschichte», S. 123
11 (s. 10) S. 115
12 «Regeneration», verfasst von Koller Christian, 23.08.2010, Historisches Lexikon der Schweiz «Regeneration (Schweizer Geschichte)», Wikipedia, S. 3
13 «Bern» verfasst von Junker Beat, Dubler Anne-Marie, Historisches Lexikon der Schweiz, S. 48, 50/51
14 (s. 12) S. 2
15 «Auf dem Weg zum Bundesstaat 1815-1848» -EDA, S. 4
16 (s. 10) S. 156 – 162
17 Geissbühler Simon «Die Schrumpf-Schweiz», S. 13
18 Zimmer Oliver «Wer hat Angst vor Tell? Unzeitgemässes zu Demokratie» , S. 43/44
19 «Jakob Stämpfli», verfasst von Summermatter Stephanie in Historisches Lexikon der Schweiz
20 «Industrielle Revolution der Schweiz», www.schweizergeschichte.ch
21 «Die 3 Wirtschaftssektoren», www.post.ch/static
22 «Landwirtschaft im 19./20. Jahrhundert» verfasst von Baumann Werner, Moser Peter in Historischem Lexikon der Schweiz
23 Prof. George Sheldon » Der Schweizer Arbeitsmarkt seit 1920: Langfristige Tendenzen» in Die Volkswirtschaft, Das Magazin für Wirtschaftspolitik 1/2-2010
24 «Alte Zeit, Lebensmittelrationierung im Ersten und Zweiten Weltkrieg»
25 (s. 23)
26 «Arbeitslosigkeit», Geschichte der sozialen Sicherheit in der Schweiz, S. 3. www.geschichtedersozialensicherheit.ch/risikogeschichte
27 (s. 26) S. 4
28 (s. 23) S. 16
29 Krämer Daniel «Menschen grasten nun mit dem Vieh», Die letzte Hungerkrise in der Schweiz 1816/17, S. 242
30 «Nach Vulkanausbruch: Aarauer assen im Jahr ohne Sommer die ekelhaftesten Speisen», Schlegel Katja/Rauber Herrmann, Aargauer Zeitung vom 14.06.2016
31 Gotthelf Jeremias «Die Wassernot im Emmental» (kleinere Erzählungen) S. 9
32 Glur Werner «Thätigkeitsbericht des Gemeinnützigen Vereins Wattenwyl, 1866-1896
33 «Freimaurerei» Wikipedia; «Top Secret – die Freimaurer» , Bernisches Historisches Museum
34 Frankl Viktor E. «Der Wille zum Sinn» Ausgewählte Vorträge über Logotherapie, S. 16/17