16. Schenk von Signau BE, ab 1700, Pulvermacher, Handwerker

Die Schenks sind in Signau BE heimatberechtigt. Der Familienname Schenk ist ein Berufs- und Tätigkeitsname: „der Schenk oder der Wirt“. Das mittelhochdeutsche Wort „schenke“ bedeutet ein einschenkender Diener, Mundschenk oder Diener überhaupt. (1)

Wie alle Berufs-und Tätigkeitsnamen ist Schenk in der ganzen Schweiz verbreitet. Im Emmental finden wir den Namen in den Gemeinden Eggiwil, Herbligen, Langnau i. E., Röthenbach i. E., Rüderswil, Signau und Trubschachen.

16.1. Herkunft

16.1.1. Das Dorf

Signau ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental im Kanton Bern. Sie liegt am Schüpbach,einem Seitenflüsschen der Emme. Zur Gemeinde gehören heute die beiden Dörfer Signau und Schüpbach,sowie die Weiler Höhe, Mutten und Häleschwand. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Lauperswil, Langnau im Emmental, Eggiwil, Röthenbach im Emmental, Bowil und Oberthal. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 22,15 km2. Davon entfallen 7,86 km2 auf Wald, 12,45 km2 auf Landwirtschafts- und 1,59 km2 auf Wohnfläche. 0,25 km2 liegen brach. (2)

Gemäss dem «Kunstführer Emmental“ hat Signau: „Eines der schönsten inneren Ortsbilder des Emmentals. Der einheitliche Eindruck des langgezogenen Dorfes beidseits der alten Staatsstrasse beruht namentlich auf den zahlreichen zur Strasse gerichteten Ründefronten des 18. und 19. Jahrhunderts.“ (3)

Das Gemeindewappen ist fünfmal gespalten von Silber und Blau mit zwei roten Querbalken. Das Wappen der Freiherren von Signau wurde zum Wappen der bernischen Landvogtei und dann des Amtes. Auch für die Gemeinde Signau ist es seit 1674 bezeugt. (4)

16.1.2. Geschichte

Über das Dorf und die Gemeinde Signau im Wandel der Zeit lässt sich Folgendes berichten: „Das Oberemmental war lange Zeit nicht bewohnbar. Wilde Wasser und finstere Wälder sperrten den Zugang. Erst im 8. Jahrhundert drangen die Alemannen in das Waldland ein. Einzelne Familien oder grössere Sippen rodeten den Wald und gründeten Dörfer und Weiler. Der Vater einer grossen Sippe hiess wahrscheinlich Sigfrit, Siguwin oder Sigiboto. Er wählte ein wasserreiches Gebiet, eine Au, als Wohnort. Aus dem Rufnamen SIGI und dem Wohnort OUWA wird der Name SIGEN OUWA und später SIGNAU. – Im 10. und 11. Jahrhundert scheinen kleine Feudalherren die Gegend von Signau beherrscht zu haben. Mehrere Erdaufschüttungen deuten den Standort ihrer ehemaligen Holzburgen an. So finden wir Beispiele im Frauerts, beim Schweissberg, auf dem Reckenberg und auf dem Riedberg. Die grossen Palisaden und die zum Teil doppelten Wälle flössten einem Angreifer Respekt ein. Nebst dem Burgturm waren auch die Bauernhäuser geschützt. Wem diese Burgen gehörten, weiss man heute nicht mehr genau. Sie gingen später in der Freiherrschaft Signau auf, das heisst, sie gehörten alle den Freiherren von Signau. Später bauten diese ihre Schlösser zwischen den Dörfern Signau und Bowil. Das Altschloss Signau stand auf einem felsigen Hügel und ist als Ruine noch gut erhalten. In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde auf der Sonnseite des Tales ein höher gelegenes Neuschloss erbaut. Nach dem Aussterben der Herren von Signau gingen Schloss und Lehen an die aufstrebende Stadt Bern. Später gelangten sie an die Familien von Diesbach. Als Herr von Signau, Worb, Uttigen und Schlossherr von Holligen galt Schultheiss Wilhelm von Diesbach als reichster Berner seiner Zeit. Er starb aber 1517 unter Hinterlassung grosser Schulden. So wurde Signau wieder von der Stadt Bern übernommen. Die Obrigkeit bildete aus der alten Herrschaft Signau samt Röthenbach eine Landvogtei. Als Statthalter residierten die Vögte auf dem „Neuschloss“ in Signau, heute auf Bowiler Grund. Bis 1798 hielten fünfzig Amtleute in Signau Einzug. Sie sorgten für Ruhe und Sittsamkeit und verwalteten die Staatseinkünfte. Dem Landvogt standen auch richterliche Befugnisse zu. Strafuntersuchungen führte er im Schloss durch. Mittellose Kranke erhielten Betreuung und Pflege im „Siechenhaus“. Beim Einmarsch der Franzosen 1798 flüchtete der letzte Landvogt Beat Emanuel Tscharner und das Schloss war der Plünderung und Verwüstung durch flüchtende Soldaten und aufgebrachtes Landvolk preisgegeben. Es entstand das neue Amt Signau mit den 9 Gemeinden: Signau, Langnau, Trubschachen, Trub, Lauperswil, Rüderswil, Eggiwil, Röthenbach, Schangnau. Signau trat danach den Amtssitz an Langnau ab.» (5)

Signau war schon im 17. Jahrhundert ein Marktort. Das Zentrum des Marktes war an der platzartigen Marktgasse. Der 1622 bezeugte Herbstmarkt wurde im 18. Jahrhundert durch zwei weitere Jahrmärkte ergänzt. Nach einer Unterbrechung in den 1970er und den 80er Jahren ist heute in Signau im Herbst wieder ein Vieh- und Warenmarkt für das obere Emmental. «Neben Landwirtschaft, v.a. Viehhaltung mit Allmendweide, die im 17. Jahrhundert allerdings aufgeteilt wurde, bestand schon vor 1800 ein vielseitiges Gewerbe: Messerschmiede, Hafnerei, Färberei, Küferei, Mühlen, Sägereien, Leinwandproduktionen. Die Trockenlegung des Talgrunds (Schüpbachkanal) sowie der Strassen – und Bahnbau (Eröffnung der Strecke Bern – Langnau 1864 und Langnau – Luzern 1875) schufen eine gute Verkehrslage, die im 20. Jahrhundert dem einheimischen Gewerbe v.a. aus der Bau- und Holzbranche Auftrieb gab.» (6)

16.2. Lebensdaten der Schenk – Angehörigen

Der Heimatort der Schenk-Vorfahren ist wie bereits erwähnt Signau. Laut der alten Kirchenbücher kommt in Signau der Familienname Schenk am häufigsten vor gefolgt vom Familiennamen Stauffer.

Das Familienwappen der Schenk ist „In Blau auf einem grünen Dreiberg eine silberne Schenkkanne, mit einem unfarbigem Signauerwappen auf der Kanne“. (7)

Herr H. Minder, Genealoge und Lokalhistoriker hat in meinem Auftrag die Vorfahren aus den alten Kirchenbüchern herausgesucht. Die vollständige Zusammenstellung der Schenk-Vorfahren findet sich im Kp. 21.7.

16.2.1. Älteste Vorfahren – Anzahl Generationen – Heiratsalter – Anzahl Kinder – Lebensalter

Der älteste bekannte Vorfahre ist Johann (Hans) Schenk. Vermutlich ist er zwischen 1680 und 1690 auf die Welt gekommen. In diesem Zeitraum wurden in Signau drei Hans Schenk geboren. Eine eindeutige Zuordnung des Geburtsdatums ist nicht möglich. Hans Schenk hat am 23.5.1710 in Signau Elisabeth Gerber geheiratet. Sie war heimatberechtigt in Sumiswald. Von dem Ehepaar sind weder die Geburts- noch die Todesdaten bekannt. Als Wohnort wird zu Beginn Signau vermutet. Ab ca. 1720 wohnte die Familie in Bern und ab 1731 in Steffisburg. Diese Ortsangaben gehen aus den Eintragungen zu ihren Kindern in den Taufrodeln hervor.

Es sind 6 Generationen Schenk, die Herr Minder, Genealoge herausfinden konnte. Ein weiteres Zurückverfolgen der Schenk-Linie ist nicht möglich, weil zwischen 1680 und 1690 drei Kinder mit dem Namen Hans Schenk geboren wurden. Peter Schenk (2. Generation) war bei der Heirat mit Barbara Stauffer 40 Jahre alt. Es ist möglich, dass er früher schon einmal verheiratet war. Bei den andern Schenk-Vorfahren betrug das Heiratsalter zwischen 22 und 33 Jahren. Die Frauen waren etwas jünger als ihre Männer. Die 1. Generation hatte 8 Kinder. Die 2. – 4. Generationen hatten je 4 Kinder. In der 5. und 6. Generation waren es je 2 Nachkommen.

Das Lebensalter der Vorfahren lässt sich in zwei Generationen (1. und 4.) nicht feststellen, weil die genauen Geburts- und Todesdaten fehlen. Peter Schenk (2. Generation) wurde 84 Jahre alt. Von seiner Frau Barbara geb. Stauffer fehlen die Daten. Jakob Schenk (3. Generation) wurde 70 Jahre und seine Frau Anna geb. Steiner 66 Jahre alt. In der 5. Generation wurde Friedrich Schenk 45 Jahre und seine Frau Rosina geb. Niederhäuser 39 Jahre alt. Simon Friedrich Schenk (6. Generation) wurde 45 Jahre und seine Frau Martha geb. Jaussi 78 Jahre alt. Trotz dem medizinischen Fortschritt starben die zwei letzten Vertreter der Schenk – Vorfahren schon in jungen Jahren. Über die Todesursachen lässt sich nichts Genaues feststellen.

16.2.2. Berufe und Wohnorte

Die Schenks übten Handwerksberufe aus und waren an verschiedenen Orten wohnhaft: Zu Beginn wohnte Hans Schenk (1. Generation) mit seiner Familie vermutlich in Signau und ab ca. 1720 in Bern, wie sich aus den Eintragungen der Taufen der Kinder im Taufrodel ergibt. Ab ca.1731 lebte Hans Schenk als Pulvermüller in Steffisburg. Peter Schenk (2. Generation) war ebenfalls Pulvermacher in der Pulvermühle Steffisburg. Jakob Schenk (3. Generation) war Wagnermeister im Weidli Schüpbach Gemeinde Signau. Ulrich Schenk (4. Generation) war von Beruf Bäcker. Sein Wohnort war zuerst im Moos in Zäziwil und später in Oberburg – Schachen BE. Friedrich Schenk (5. Generation) war Schmied in Wattenwil BE. Simon Friedrich Schenk (6. Generation) führte einen Coiffeursalon in Adelboden.

16.3. Das Leben der Pulvermacher Schenk

16.3.1. Pulvermühle Steffisburg

Die ältesten 2 Vorfahren waren im 18. Jahrhundert Pulvermacher in der Pulvermühle Steffisburg. Insgesamt gab es 4 Pulvermacher aus der Schenk-Familie.

Steffisburg ist ein Dorf in der Nähe von Thun. Es liegt zwischen einer Emmentaler Hügellandschaft, dem Thunerseebecken und den Berner Voralpen im Mündungsgebiet der Zulg.

Die Pulverstampfe oder Pulvermühle wurde 1586 am Mühlebach in Steffisburg errichtet. Vorher war das Pulver in der Stadt Thun hergestellt worden. Weil es immer wieder zu Explosionen gekommen war, wurde es für die Bevölkerung zu gefährlich, Der Strättligturm südlich der Stadt Thun diente von 1701 bis 1872 als Pulvermagazin. Im Staate Bern gab es an 10 Orten Pulvermühlen: u.a. in Wimmis, Langnau; Bolligen und Worblaufen. Die Pulvermühlen waren bis in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts in Privatbesitz. Zur Pulverherstellung brauchte es jedoch ein staatliches Patent. (8)

16.3.2. Johann Schenk (1. Generation) Pulvermacher

Welchen Beruf Johann Schenk ursprünglich vor 1730 ausgeübt hat, lässt sich anhand der Kirchenbücher nicht herausfinden. Ich vermute, dass er wie sein Sohn Ulrich (geb. 1712) ursprünglich Büchsenmacher war. 1731 bei der Taufeintragung von seinem jüngsten Sohn Peter 1731 steht bei Johann Schenk als Beruf Pulvermacher in Steffisburg. (9)

In einer Pulvermühle trug nur ein einziger Pulvermacher die Verantwortung. Ab 1731 war Johann Schenk der Pulvermacher in Steffisburg. Vermutlich half ihm sein Sohn Ulrich, der später die Pulvermühle betrieben hat, bei der Herstellung des Schwarzpulvers. Johann Schenk hatte daneben Angestellte und Gehilfen. Wie kam Johann zu diesem wichtigen Posten? Eine mögliche Antwort könnte in einem Beziehungsnetz mit einflussreichen Persönlichkeiten liegen, das er in Bern geknüpft hatte. Seine drei in Bern geborene Töchter: Susanna, Margaretha und Elisabeth Dorothea hatten Patrizier als Taufpaten. Die Paten waren bei Susanna (geb.20.12.1720): Junker Emanuel von Wattenwil, Frau Elisabeth Steiger von Wattenwil und Jgfr. Susanna Kilchsberger. Bei Margaretha (geb.18.08.1725) waren es: Niklaus von Diessbach, Margaretha von Erlach und Johanna von Graffenried. «Da alle diese Paten noch zu jung waren, mussten Vertreter bei der Taufe mitwirken, die aber alle aus den gnädigen Herren stammen.» (10) Bei Elisabeth Dorothea (geb. 30.03.1730) waren die Paten: Junker Bernhard von Diessbach; Jgfr. Dorothea von Fischer und Jgfr. Elisabeth von Fischer. Hatte sich Johann Schenk bei einflussreichen Persönlichkeiten so verdient gemacht, dass er dafür mit einem Patent als Pulvermacher belohnt wurde? Auch in Thun pflegte er gute Beziehungen zur Führungsschicht. Pulvermacher Schenk war regelmässig Gast bei Johann Rudolf Stähli, dem Besitzer der Pulvermühle Steffisburg. Dieser gehörte zur Thuner Oberschicht. Die engen Kontakte weisen daraufhin hin, dass der Pulvermacher über ein gewisses Sozialprestige verfügte, möglicherweise auch deshalb, weil er eine für den Staat wichtige Tätigkeit ausübte. (11)

16.3.3. Herstellung von Schwarzpulver

Der Pulvermacher stellte aus den Rohstoffen: Holzkohle, Schwefel und pulverisiertem Salpeter Schwarzpulver her. Die Mischung bestand aus einem Verhältnis 1:1:6. Das Schwarzpulver wurde vorwiegend für militärische Zwecke verwendet: für Handfeuerwaffen, Geschütze, Raketen. Im zivilen Bereich kam es bei der Jagd, bei der Sprengung von Wurzelstöcken, im Bergbau und im Bauwesen zur Anwendung. Schwarzpulver wurde auch für die Herstellung von Feuerwerken verwendet. Der Beruf des Pulvermachers war ein technischer Beruf. Es brauchte genaue Kenntnisse über die Rohstoffe und den Produktionsweg und vor allem geschicktes, sorgfältiges Arbeiten. Wie ich später noch ausführen werde, war es ein sehr gefährlicher Beruf.

Bevor überhaupt mit dem Mischen und dem Produktionsprozess begonnen werden konnte, mussten die Materialien beschafft werden. Während Holzkohle überall zur Verfügung stand, mussten Schwefel und Salpeter zuerst besorgt werden. Schwefel konnte verhältnismässig einfach importiert werden. Der mengenmässig wichtigste Grundstoff war der Salpeter. Salpeter (Kaliumnitrat) entsteht bei der Zersetzung stickstoffhaltiger Substanzen durch Bakterientätigkeit in einer feuchtwarmen Umgebung. Der Salpetergraber – oft auch Salpetersieder oder Salpeterer („Saubaderi“) genannt- brauchte die Bewilligung der Obrigkeit. Oft war er Angestellter des Pulvermachers. Zuerst musste der Salpetergraber die salzhaltige Erde unter den Bretterböden bei den Ställen ausgraben und sammeln. „Das Suchen nach diesem «Felsensalz“ unter den Bretterböden in Bauernhäuser und Stallungen barg einiges Konfliktpotential, da die Bauern zwangsverpflichtet waren, dem staatlichen Salpetergraber Zutritt zu ihren Gebäuden zu verschaffen.“ (12) Die Gewinnung des geläuterten Salpeters bestand in drei Arbeitsschritten: Abbau der salzhaltigen Erde; Auslaugen des Salpeters; Sieden des Salpeters während 20 Stunden: Verdampfen des Wassers, Beseitigung der Verunreinigung.

Zur Zeit von Johann Schenk befand sich die „Salpétrière“ im Erdgeschoss der Behausung des Pulvermachers. Sie war 50 Schuh lang und 40 breit (ca. 15 m x 12 m); in einer Ecke des Raums wurde der Salpeter geläutert. Darüber befand sich die Wohnung des Pulvermachers und seiner Familie. Sie bestand aus einer Küche, einer Stube, einer Nebenstube und einem Stüblein. (13) Es ist anzunehmen, dass damals die ältesten Kinder der Familie Johann Schenk schon ausgezogen waren. Für eine 10-köpfige Familie mit möglicherweisen noch Angestellten wäre der Wohnraum auch bei bescheidenen Ansprüchen zu knapp gewesen. Auf dem Gelände der Pulvermühle Steffisburg am Mühlebach befanden sich noch andere Gebäude: ein Schmelzhaus (Ruten-, Brenn-, und Kohlhaus), wo die Kohlen gebrannt wurden; das Pulverhaus mit Pulverstuben, wo das Pulver gesiebt und in fünf Kästen „gesöndert“ wurde; das Pulver-Stampfe Gebäude mit Wasserrad, Wendelbaum mit 6 Stämpflen, daran angebaut das Wäge-Kämmerlein; das Körnli- Gebäude mit Wasserrad, Wendelbaum, Kammrad und Stotzwedel, zweistöckig; ein „Gebäudlein“ in der Siechmatte zum Aufbewahren des Winterpulvers. (14)

Um aus den Rohstoffen ein qualitativ gutes Pulver herstellen zu können, bedurfte es mehrere Arbeitsgänge: Zuerst musste der Schwefel zermahlen werden. Der gemahlene Schwefel, die Holzkohle und der Salpeter wurden dann zusammen geschüttet und in die eigentliche Pulverstampfe gebracht. Nun wurde die Pulvermischung gestampft. Dieser Arbeitsgang bewirkte die feste Vermengung der Pulverbestandteile. Darauf folgten das Körnen (mittels eines Siebs) und Rundieren (mit dem Rundiersack auf dem Rundiertisch) in der Pulvermühle. Das gekörnte Pulver hatte die günstige Eigenschaft, dass es sich beim Transport nicht mehr entmischte und dass sich die Explosivkraft der Pulverladung besser bestimmen liess. Als Nächstes folgte das Stäuben. In diesem Prozess wurden die Körner nach der gewünschten Grösse ausgesiebt. In einem weiteren Arbeitsgang wurden die Pulverkörner in Rollfässern feuchtpoliert. Dadurch konnte der Staub auf der Kornfläche entfernt werden, und die Körner enthielten eine grosse Glätte. Nach dem Feuchtpolieren wies das Pulver noch rund 5 Prozent Feuchtigkeit auf und musste daher noch getrocknet werden. Im damals noch einfachen Betrieb in Steffisburg musste das Pulver in Fässern bei warmem Wetter solange an der Luft getrocknet werden, bis es nur noch eine Feuchtigkeit von 1 – 0,5 Prozent aufwies. Zum Schluss konnte das Pulver nun nach Korngrösse sortiert, d. h. ausgesiebt und in verschiedenen Kästen gesammelt werden. Der Transport und die Lagerung des Pulvers erfolgten in Fässern aus trockenem Tannenholz. Nach der Anlieferung wurde das Pulver in Bern einer Qualitätsprüfung unterworfen. Dies geschah im Probemörser und beim Probeschiessen. (15) Die Pulverqualität aus der Pulvermühle Steffisburg wurde von der verantwortlichen Pulverkommission in der Mitte des 18. Jahrhunderts immer wieder beanstandet. Ein Vorwurf lautete, der Pulvermacher habe trotz Verbot der Obrigkeit den Salpeter mit Alaun geläutert. (16) Auch der hohe Preis und schlechte Qualität wurden bemängelt. (17) Da verschiedene Quellen unterschiedliche Angaben über die Vornamen der Pulvermacher Schenk machen, lässt sich nicht eindeutig feststellen, an welchen Schenk sich die Reklamationen gerichtet haben.

1760 verkaufte Johann Rudolf Stähli von Thun seine Pulvermühle mit allen Gebäuden und 2 Jucharten Land an die Obrigkeit. (18) Im selben Jahr schloss die Pulverkommission einen Vertrag mit dem zweitältesten Sohn von Johann Schenk, Ulrich Schenk (27.11.1712-19.5.1769) als Pulvermacher. (19) Ulrich Schenk war zweimal verheiratet, er hatte 10 Kinder. In einem Vertrag von 1762 zwischen dem Pulvermacher Ulrich Schenk und der Pulverkommission wurde die ganze Pulverfabrikation ausführlich geregelt:
„Schenk werden alle Gebäude zum Gebrauch überlassen. Die Obrigkeit übernimmt den Unterhalt aller Gebäude, der Wasserleitungen und aller Geräte und Maschinen. Dem Pulvermacher wird aller Salpeter, wie auch aller Schwefel und alle Ruten vom Hohen Pulveramt kostenlos geliefert… Das fertige Pulver hat der Pulvermacher beim Pulveramt abzuliefern. Der Verkauf an Dritte ist verboten…Von jedem Zentner Pulver, welches der Pulvermacher gut und probhältig einliefert, erhält er 25 Batzen (ca. Fr. 75.-)…Der Pulvermacher musste sich verpflichten die „Pulverfabrique“ in guten Treuen zu führen und das Pulver von gleichem Satz wie bisher gut und „probhältig“ zu machen… (20)

Die Frauen und auch die Kinder der Pulvermacher waren am Produktionsprozess beteiligt. Das wenige Land, welches zur Pulvermühle gehörte, war einfach zu bewirtschaften, die paar Tiere, die der Pulvermacher besass, schnell besorgt. So lag es auf der Hand, dass alle Mitglieder des Haushalts bei der Pulverproduktion Hand anlegten. Es gab immer wieder schwerwiegende Unfälle in der Pulvermühle Steffisburg. Am 27. August 1763 explodierte die „Pulverstampfi“, vermutlich beim Durchschlagen eines Stämpfels. Dabei wurde die erste Frau des Pulvermachers Ulrich Schenk (Elisabeth Schenk geborene Gerber) „elendiglich zerschmettert“; weiter wurden zwei Zentner Material vernichtet, darunter 50 Pfund gestampftes Pulver.“ (21)

16.3.4. Peter Schenk (1731 – 1815) Pulvermacher

Peter übernahm spätestens nach dem Tod seines älteren Bruders Ulrich 1769 die Leitung der Pulvermühle. Sein kleiner Sohn Peter geb. 9.8.1772 kam am 24. Mai 1777 als 4-Jähriger zusammen mit seinem 24-jährigen Cousin Jakob Schenk bei einer Explosion in der Pulvermühle in Steffisburg ums Leben. (22) Die Opfer wurden bei einer Explosion oft weit durch die Luft geschleudert und buchstäblich auseinandergerissen. Alle Unfälle in der Pulvermühle Steffisburg (zwischen 1722 und 1861) ereigneten sich im Frühling, im Sommer oder Herbst, nie aber im Winter, weil dann wegen der Witterung kein fertiges Pulver hergestellt werden konnte. „Für alle Explosionen, die geklärt werden konnten, war Funkenwurf der Grund, verursacht durch das Aufeinanderschlagen von Metall. Dieser Funkenwurf wurde verursacht, wenn Eisenteile aufeinanderschlugen. Aus diesem Grunde wurden im Fabrikationsbereich Werkzeuge aus Holz und Kupfer eingesetzt, damit das Aufeinanderschlagen von Eisenteilen verhindert werden konnte.“ (23) Man pflanzte zwischen den Gebäuden der Pulvermühle Steffisburg Fruchtbäume als Schutz gegen herumfliegende Trümmer bei einer Explosion. Es gab im 18. Jahrhundert jedoch keine Bestimmungen zum Schutz der Arbeiter. Die kamen erst im 19. Jahrhundert mit der Übernahme der Pulvermühlen durch den Bund.

Peter Schenk scheint begütert gewesen zu sein und Land in Steffisburg besessen zu haben. Ihm gehörte seit 1772 die Liegenschaft der ehemaligen Hammerschmiede und seit 1779 die Spezereistampfe unterhalb der Pulvermühle. (24) Da der Staat Bern die Pulvermühle vergrössern wollte, verkaufte Peter Schenk 1778 und 1790 der Obrigkeit Land, auf dem neue Gebäude errichtet werden konnten, z.B. eine neue Pulverstampfe. (25) Auf der andern Seite hat der Staat Bern 1791 Peter Schenk, Pulvermacher in Steffisburg, ein Stück „Mattland“ verkauft von 5 Jucharden. (26) Das deutet daraufhin, dass Peter Schenk und seine Familie neben der Tätigkeit in der Pulvermühle noch Landwirtschaft betrieben haben.

1799 musste Peter Schenk, Pulvermacher in Steffisburg einen Eid auf die Helvetische Verfassung ablegen. Wie lange er die Tätigkeit als Pulvermacher noch ausgeübt hat, ist unklar. Nachfolger wurde Hans Schenk (geb. 1765) ein weiterer Nachkomme der Familie Schenk. (27) Er war Sohn «des Peters». Es wäre denkbar, dass Peter Schenk, der erst mit 40 Jahren Barbara Stauffer 1771 geheiratet hatte, früher schon einmal verheiratet gewesen war. Dann wäre möglicherweise dieser Hans ein Sohn aus erster Ehe.

16.4. Das Leben von Handwerkern an unterschiedlichen Orten

16.4.1. Jakob Schenk (1775-1845) Wagnermeister in Schüpbach

Jakob, der dritte Sohn von Peter Schenk und der Barbara geb. Stauffer zog von Steffisburg weg. Er heiratete 1808 in Signau Anna Steiner (1779 – 1845). Jakob Schenk war Wagnermeister im Weidli in Schüpbach. Das Dorf Schüpbach gehört zur Gemeinde Signau. Bei Schüpbach gab es seit 1550 die erste Brücke über die Emme. Für den Verkehr nach Langnau war dieser Übergang über die Emme wichtig. Durch Hochwasser wurde die Brücke in der Mitte des 17. Jahrhunderts zerstört und so musste 1652 eine neue Brücke erstellt werden. 1837 als Jakob Schenk mit seiner Familie in Schüpbach wohnte, fiel die Brücke erneut dem Hochwasser zum Opfer. (28) Die Hochwasser führende Emme zerstörte das Bauwerk. Gotthelf berichtet davon, dass im Aargau ein Holzbrett mit der Inschrift «Ich Bendicht Schüpbach han im Namen zweien Vierteln (gemeint sind die Dörfer Signau und Schüpbach) diese Brügg lassen bouen.» (29) 1838/39 wurde die Brücke wieder aufgebaut. Sie entstand unter der Bauleitung des Bezirkingenieurs Johann Rudolf Gatschet. Für die Ausführung waren der Zimmermeister Christian Liechti und der Steinhauer Ulrich Brechbühl verantwortlich. Die Baukosten betrugen Fr. 32’245. (30) Es ist eine pfeilerlose Holzbogenkonstruktion von 48 m Spannweite. Ich gehe nicht davon aus, dass Jakob Schenk als Wagner am Brückenbau mitbeteiligt war. Es ist eher denkbar, dass er für den Transport des Baumaterials einen Wagen herstellen oder zumindest beschädigte Wagenräder flicken konnte. Als Wagner war Jakob Schenk ein wichtiger Handwerker im Dorf. Er stellte Holzräder, Kufen, Achsen und Deichseln her und arbeitete eng mit dem Schmied zusammen. Sie bauten Wagen, Karren, Schlitten, Kutschen und führten Reparaturen durch. Holz- und Metallarbeiten mussten sich ergänzen. Im bäuerlichen Alltag waren Holzwagen und Karren die einzigen Fahrzeuge bzw. Transportmittel, die zur Verfügung standen. Als Wagner-Meister konnte Jakob Lehrlinge ausbilden. Es ist anzunehmen, dass die Familie zur Selbstversorgung noch etwas Landwirtschaft trieb.

16.4.2. Ulrich Schenk (geb. 17.9.1816 – ?) Bäcker in Oberburg – Schachen

Ulrich kam im „Jahr ohne Sommer“ als jüngster Sohn von Jakob Schenk und der Anna Steiner auf die Welt. Von den Klimafolgen des indonesischen Vulkanausbruchs Tambora 1815 habe ich schon im 1. Kapitel berichtet. Es gab Missernten und Hungersnöte auf der ganzen nördlichen Hemisphäre. Dieses „Jahr ohne Sommer“ brachte Hunger und Verarmung – auch in die Schweiz. An der Hungersnot war aber auch die Politik schuld. Die Behörden hatten kein Krisenmanagement. Die Getreidepreise stiegen bis 1817 zum Teil bis 587 Prozent an, z.B. in Rohrschach.(31) Wie weit die Familie Schenk Hunger litt, lässt sich nicht genau überprüfen. Ich nehme an, dass auch sie unter der Nahrungsmittelknappheit und unter der Teuerung gelitten hat.

Ulrich trat nicht in die beruflichen Fussstapfen seines Vaters. Er wurde Bäcker.
Herr Minder, Lokalhistoriker in Lauperswil hat erzählt, dass die Bauern im Emmental bis 1750 selten Brot gegessen haben. Es gab keine Öfen zum Backen in den Bauernhäusern. Ich vermute, dass dies wegen der hohen Brandgefahr und des grossen Holzverbrauchs so war. Die Bäuerinnen stampften aus Dinkel, Hafer oder Gerste einen Getreidebrei und haben grünes Gemüse „hineingemust“. Später wurden in den Dörfern oder in den Weilern gemeinschaftlich genutzte Backhäuser gebaut. (32) Alle zwei bis drei Wochen wurde gebacken. Um den Ofen einzufeuern waren vier Stunden Arbeit und viel Holz nötig.

Professionelle Bäcker waren auf dem Land eher selten. Vom Bäcker (Pfister) kauften Taglöhner und Handwerker, die zu wenig Getreide oder Mehl hatten, um eigenes Brot zu backen, ihr Brot,. Die Pfister belieferten die Tavernen oder Pfarrhäuser und buken Brot und Zöpfe für besondere Anlässe. (33) Die Bauern brachten zu diesem Zweck das eigene Mehl zum Bäcker in die Backstube. Für das Brotbacken brauchte der Bäcker besondere Kenntnisse für den Umgang und die Aufbewahrung des Sauerteigs und der Bierhefe. Das war damals gar nicht so einfach, da es noch keinen Kühlschrank gab. Die Bäcker arbeiteten oft mit Müllern zusammen.

Ulrich Schenk war zuerst wohnhaft im Moos in Zäziwil. Ab 1849 wohnte und arbeitete er in Oberburg-Schachen bei Burgdorf. 1850 lebten in Oberburg 2 200 Einwohner. Die Einwohnerzahl hatte sich seit 1764 fast verdreifacht. Eigentlich war der „Schachen“, Gebiet am Flussufer, wo es oft zu Überschwemmungen kam, nicht eine besonders gute Adresse. Dort lebten ursprünglich arme Menschen wie Tagelöhner. Ich gehe davon aus, dass durch die Bevölkerungszunahme und die Industriealisierung eine genügend grosse Nachfrage nach Brot und Backwaren bestand und Ulrich und seine Familie ein bescheidenes Auskommen fanden. „Dank guter Verkehrslage an der Emmentalerstrasse und Stadtnähe siedelten sich am Gewerbekanal schon früh Grossgewerbe an, im 17. Jahrhundert Hammerwerke, 1762 und 1761 Drahtzugbetriebe, 1771 eine Sensenfabrikation und 1787 eine Walkerei…Nach 1800 entstanden in Oberburg neue Industrien: Weberei und Giessereien, ab 1882 Lackfarbenfabrik…“ (34) Ulrich Schenk war seit 1845 mit Anna Schweizer verheiratet. Sie hatten vier Kinder.

16.4.3. Friedrich Schenk (1853 – 1898) Schmied in Wattenwil

Friedrich war das jüngste Kind von Ulrich Schenk und Anna Schweizer. Er hatte drei ältere Schwestern. Auch Friedrich erlernte nicht den gleichen Beruf wie sein Vater. Ich gehe davon aus, dass das Bäckergeschäft von Vater Ulrich Schenk nicht so ein gutes Auskommen bot. Sonst hätte vermutlich der einzige Sohn die Bäckerei übernommen. Friedrich wurde Schmied. „Im ländlichen Raum war der Schmied noch im späten 20. Jahrhundert ein unverzichtbarer Handwerker mit breitem Spektrum, z.B. als Beschlagschmied für Wagen und Ackergeräte, als Hufschmied, Schlosser und Werkzeughersteller oder Messerschmied.(35). „Nägel spielten in der Geschichte der ländlichen Schweiz eine zentrale Rolle. Mit der zunehmenden Bautätigkeit stieg die Nachfrage nach Nägeln. Die Nagelschmiede spezialisierten sich auf die verschiedensten Formen: Hufnägel, Holznägel, Schindelnägel, Schlossnägel, Maurernägel, Schuhnägel… Mit gezielten Schlägen bearbeitet der Schmied auf einem Amboss einen glühend roten Rundstab. Mit sicheren Hammerschlägen spitzt er den Nagel zu: schmieden, drehen schmieden, drehen. Dann trennt er ihn auf der gewünschten Länge ab. Zum Schluss steckt er den Nagel in eine Lochplatte und schmiedet den Kopf.» (36)

Friedrich Schenk hatte nach Wattenwil geheiratet. Wattenwil ist eine Streusiedlung im oberen Gürbetal am Osthang des Gurnigels. Es galt wie Schwarzenburg als das Armenhaus im Kanton Bern. (nähere Angaben s. Unter Kp. 18 „Jaussi“) Die Heirat mit Rosina Niederhäuser fand am 24.2.1882 statt. Seine ältere Schwester Elisabeth Schenk hatte 1873 einen Bruder von Rosina geheiratet, Samuel Niederhäuser von Wattenwil. Ich gehe davon aus, dass Friedrich durch diese verwandtschaftliche Beziehung seine Frau kennengelernt hatte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es drei Dorfschmiede und je eine Nagelschmiede und eine Messerschmiede in Wattenwil. Welche Art von Schmiedekunst Friedrich Schenk ausübte, lässt sich nicht mehr herausfinden. Nachforschungen blieben ohne Ergebnis. In den Burgerrodeln konnten keine Aufträge der Burgergemeide an einen Schmied namens Friedrich Schenk festgestellt werden. (37)

Friedrich Schenk trat 1883 dem Gemeinnützigen Verein von Wattenwil bei, der sich zum Ziel gesetzt hatte, das Leben der Dorfbevölkerung zu verbessern. (siehe Kapitel 18 «Jaussi») Das Ehepaar Friedrich Schenk und Rosina Schenk geborene Niederhäuser verstarb sehr jung: Sie mit 39 Jahren (1896) und er mit 45 Jahren (1898). Ihre minderjährigen Söhne wurden Vollwaisen. Interessant ist, dass Friedrich Schenk in Bern gestorben ist, obschon damals seine 2 Söhne in Wattenwil noch die Schule besucht haben.

Simon Friedrich, der ältere Sohn von Friedrich und Rosina geb. Niederhäuser blieb dem Beruf seines Vaters nicht treu, er wurde Coiffeur.

Quellenangaben:

1 forebears. io surnames schenk
2 «Signau», Wikipedia
3 Schweizer Jürg «Kunstführer Emmental», S. 156
4 «signau wappen», www.google.ch/search
5 «Signau Geschichte», www.signau.ch/dorf/geschichte, 21.05.2017
6 Dubler Anne-Marie «Signau», Historisches Lexikon der Schweiz
7 Sammlung StAB, «Siegel 1805» von Daniel Schenk in Signau
8 Frank Georg «Das Schwarzpulver: die Produktion in der Pulvermühle Steffisburg 1586-1864», S.27/28
9 K Steffisburg 6, Taufrodel
10 Minder Hans, schriftl. Mitteilung
11 Frank, e-mail
12 Richner Raoul «Zur Schwarzpulverproduktion im Berner Gebiet», S. 2/3
13 (s. 8) S. 37
14 (s. 8) S. 37
15 (s. 8) S. 19 – 23
16 (s. 8) S. 44
17 (s. 8) S. 40
18 (s. 8) S. 40
19 (s. 8) S. 44
20 (s. 8) S. 50/51
21 (s. 8) S. 53
22 (s. 8) S. 53
23 (s. 8) S. 52 u. 56
24 (s. 8) S. 44
25 (s. 8) S. 40
26 Urkunden vom 11.11.1790 und 14.06.1791, StAB Urkundensammlung F Fach Thun
27 (s. 8) S. 44
28 (s. 5)
29 Info.tafel an Schüpbachbrücke vom Tiefbauamt des Kantons Bern, 2014
30 (s. 29)
31 «Als die Schweizer Gras assen», 9.04.2015, www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte
32 «Backhaus», Wikipedia
33 «Backen», www.ballenberg.ch/themen/handwerk/backen
34 Dubler Anne-Marie «Oberburg» 14.09.2010, Historisches Lexikon der Schweiz
35 «Schmied», Wikipedia
36 «Schmieden», www.ballenberg.ch/themen/handwerk/schmieden
37 Herr Bähler vom Dorfmuseum: Mdl. Auskunft