52. Mönchaltorf (ZH), der Herkunftsort der Familie Schlumpf war in der ersten Hälfte des Jahrhunderts noch ein ländliches Dorf.(*)

53. Der Schullehrer, nachgestellt in einer Schulstunde anno 1848 im Schulmuseum Köniz.

54. So könnte es in der Schulstube von Felix Schlumpf (geb. 1802) in Tann bei Dürnten ausgesehen haben. (* Albert Anker «Die Dorfschule» 1848)

55. Tabellarische Berichterstattung über die Schulen der Gemeinde Dürnten 1846/47: Daraus geht hervor, dass die Schule in Tann, wo Felix Schlumpf unterrichtet hat, zwischen mittelmässig und gut bewertet wurde. Felix Schlumpf hatte 42 Alltagsschüler, 23 Repetierschüler und 28 Sing-und Unterweisungsschüler zu unterrichten. Im Sommer betrug die wöchentliche Stundenzahl für die Alltagsschüler 30 Std. und die Repetierschüler 6 Std.(*)

56. Heinrich Schlumpf-Roschi geb. 1871 gewesener Securitaswächter wurde wegen hohen Spitalkosten kurz vor seinem Tod 1929 armengenössig. Die Armenbehörde der Stadt Thun (seinem Wohnort) ersuchten bei seinem Heimatort Mönchaltorf um baldige Anerkennung der Unterstützungspflicht. (*)

57. Am 5. Juli 1929 wurde von der Armenpflege in Mönchaltorf die Unterstützungspflicht im Sinne des Konkordates anerkannt. Die finanzielle Hilfe kam zu spät. Heinrich war am Juni 1929 im Spital Thun verstorben. (*)