73. Die Höfe «unterer und oberer Schwarzentrub» im Trub. Hans Rentsch, geb. 1764 stieg vom Bauernknecht zum Taglöhner und Pächter und schliesslich 1833 zum Mitbesitzer des stattlichen Hofes «oberer Schwarzentrub» auf.

74/75. Dieser Speicher stammt von 1758. Er gehört zum Hof «unterer Schwarzentrub», der ebenfalls im Besitz von Rentsch- Nachkommen war bzw. noch heute ist. / Tür des Speichers.

76. Der obere Hof «Schwarzentrub» wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch ein neues Bauernhaus ersetzt. Es ist noch ein Speicher von 1738 erhalten. Leider lässt sich die Inschrift bei der Tür nicht mehr vollständig entziffern.

77. Vom ursprünglichen Hof «oberer Schwarzentrub» gibt es noch 4 Schliffscheiben. Es war Brauch, dass Nachbarn oder reiche Familien aus der Gemeinde bei einem Hausbau Schliffscheiben oder eine Tür geschenkt haben. Alle Scheiben wurden von Angehörigen der Familie Jakob, einer sehr angesehenen und reichen Familie gespendet. Inschrift der Scheibe (links): «Christian Jakob Chirurgus von Trub und…» «Gib Herr Jesus zum Arzneien deinen Segen und Gedeijen auch Glück und Segen dem Aderlassen in allwegen». Diese Scheibe stammt von 1779. (*)

78. Inschrift der Scheibe (rechts): «Peter Jakob, alt Hauptmann zu Trub und Verena Burgdorfer sein egm1779″. Gott hat Jakob mehr geliebet dann Esau.»

79. Acker- oder Saubohne: Sie war die dominante Pflanze in den Taunergärten, bevor sie von der aus Übersee stammende Stangen- und Buschbohne verdrängt wurde. (*)

80. «Wirsing oder Wirz» wuchs seit dem 16. Jh. in den Schweizer Gärten.(*)

81. In solchen Steingut-Töpfen wurde Sauerkraut eingemacht oder Butter eingesotten.

82./83. Alte Suppenschüssel (19. Jh.) im Besitz der Familie Rentsch mit dem Spruch «Lebe glücklich». Die Schüssel wurde vom Häftlimacher mit zwei «Häftli» geflickt.

84. Lein oder Flachs, der zum Trocknen aufgehängt wurde.