111. Auf der Postkarte: «Adelboden um 1910, Abfahrt der Post» sieht man im Hintergrund ein Coiffeurgeschäft. Davor steht ein Mann im weissen Kittel und schaut dem Treiben zu. Verwandte erkennen darin Fritz Schenk, der im Coiffeurgeschäft A. Bächtold an der Dorfstrasse Angestellter war.(*)

112. 1912 liessen Fritz Schenk und seine Frau Martha ein eigenes Wohn- und Geschäftshaus in bester Lage an der Dorfstrasse vis-à-vis vom Dorfplatz bauen. Neben dem Coiffeursalon und einem Kiosk im Erdgeschoss gab es noch mindestens 2 Wohnungen. Adelboden war schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ein aufstrebender Touristenort.

113. Familienbild: Fritz Schenk und Martha geborene Jaussi mit ihren 2 Töchtern Ottilie geb. 1910 und Ellen geb. 1911.

114. Brustbild von Fritz Schenk im Nachruf in der «Berner Woche» vom 29.09.1928.

115. Ölbild von Fritz Schenk «Sonnenbeschiene Häuserfassaden im einem südlichen Dorf». Das Bild ist in den 1920er Jahren entstanden.

116. Fritz Schenk war ein Hobbymaler. Er war befreundet mit Waldemar Fink, dem «Maler der Alpen». In seiner Freizeit zog es Fritz ins Freie zum Malen. Aus gesundheitlichen Gründen war er oft zur Erholung im Tessin und hat dort gemalt.